Die digitale Visitenkarte junger Unternehmen
Unternehmerzirkel Junge Unternehmer der Volksbank BRAWO zum Thema Online-Sichtbarkeit
Wer Kunden gewinnen, Fachkräfte überzeugen und ein Unternehmen erfolgreich weiterentwickeln möchte, muss online sichtbar und klar positioniert sein. Aber wie gelingt das im Alltag mit begrenzter Zeit? Lara Ehemann-Berning, Leiterin Digitalmarketing und Mediendesign der Volksbank BRAWO, beantwortete diese Fragen beim Unternehmerzirkel für junge Unternehmer der Volksbank BRAWO am Dienstagabend, den 30. Juni 2026, bei der GS-Gabelstapler Service GmbH in Wolfenbüttel. 30 regionale aufstrebende Unternehmerinnen und Unternehmer, Gründerinnen und Gründer und Unternehmensnachfolgende besuchten die Veranstaltung, hörten den Impulsvortrag „Gefunden werden, bevor entschieden wird – Digitale Sichtbarkeit im regionalen Mittelstand“ und nutzten die Chance, sich zu vernetzen.
Der gute Ruf eines Unternehmens bleibt entscheidend. Doch dieser Ruf endet heute oft dort, wo das Smartphone angeht. Vor einer Kontaktaufnahme durch Kunden, Geschäftspartnern oder Bewerbern steht die Online-Recherche und der „digitale Handschlag“ eines Unternehmens. „Wenn dieser digitale Handschlag ins Leere greift, kommt das Gespräch häufig gar nicht erst zustande. Es geht um den Moment, in dem jemand entscheidet: Kontakt aufnehmen – oder weiterziehen“, erklärt Ehemann-Berning. Dabei betont sie, dass trotz einer Vielzahl an Kanälen wie der Unternehmenswebsite oder Social Media oftmals das Google-Unternehmensprofil den ersten Kontaktpunkt darstellt. Das Google-Profil fungiere als Infrastruktur und werde von Kunden, Bewerbern und Geschäftspartnern im ersten Schritt aufgesucht, geprüft und unweigerlich bewertet.
KI als Schlüsselinstrument für Sichtbarkeit
Ein zentraler Aspekt dabei: Sichtbarkeit entsteht nicht mehr nur in Suchmaschinen, sondern auch in KI-Antworten. „KI wird zum Gatekeeper der Sichtbarkeit. Wenn Sie als Unternehmen dort nicht vorkommen, existieren Sie für einen Teil Ihrer Zielgruppe schlicht nicht mehr“, wandte sich die Expertin für Digitalmarketing an die Gäste. Dafür sei es essenziell, das eigene Google-Unternehmensprofil zu pflegen. Denn KI-Systeme greifen genau auf diese strukturierten Daten zu: Profile, Bewertungen, öffentlich zugängliche Quellen.
Weiter gab sie den Teilnehmenden konkrete pragmatische Impulse mit, die sie in ihren unternehmerischen Alltag integrieren können – und die auch mit begrenzten Ressourcen funktionieren: „Ein exzellenter Kanal ist besser als fünf halbherzige, Regelmäßigkeit schlägt Perfektion. Wenn Ressourcen begrenzt sind: Tun Sie eine Sache richtig. Pflegen Sie Ihr Google-Unternehmensprofil“, so Ehemann-Berning abschließend.
Nicole Mölling, Leiterin der Direktion Salzgitter der Volksbank BRAWO, bedankte sich bei ihrer Referentin und unterstrich: „Gerade für aufstrebende junge Unternehmerinnen und Unternehmer ist es essenziell wichtig, eine seriöse und aktuelle Online-Visitenkarte zu hinterlassen. Lara Ehemann-Berning hat heute praxisnah gezeigt, wie so etwas, auch mit begrenzten Ressourcen, jederzeit individuell möglich ist. Dies stärkt Vertrauen und Sichtbarkeit.“
Im Anschluss an den Vortrag nutzten die etwa30 jungen Unternehmerinnen und Unternehmer die Möglichkeit zum intensiven Austausch und zur Vernetzung.


